Kommentar zum Proseminar Klonen und verbrauchende Embryonenforschung - zwei Probleme der Bioethik
Inhalt:
Die technische Machbarkeit des reproduktiven wie des therapeutischen Klonens hat die moderne Gesellschaft vor konkrete Entscheidungsfragen gestellt. Das Seminar hat sich zum Ziel gesetzt, irreale Assoziationen und Befürchtungen zu entlarven und den ethischen Kern der Fragestellung zu thematisieren. Neben einem Überblick über die medizinisch-technischen Verfahren sollen die verschiedenen Positionen der Debatte rekonstruiert, erörtert und bewertet werden.
Literatur:
Vorbereitende Literatur:
- Jonas, Hans: Technik, Medizin und Ethik. Zur Praxis des Prinizips Verantwortung. Frankfurt/M., 1985.
- Steinvorth, Ulrich: Kritik der Kritik des Klonens. In: Ach, Johann S.; Brudermüller, Gerd, Christa Runtenberg: Hello Dolly? Über das Klonen. Suhrkamp 1998.
- Martens, Ekkehard: Zwischen Gut und Böse. Elementare Fragen angewandther Philosophie. Stuttgart 1997.
- Merkel, Reinhard: Forschungsobjekt Embryo, München / Dt. Taschenbuch-Verl., 2002.
- Merkel, Reinhard: Rechte für Embryonen? http://www.zeit.de/2001/05/200105_embryonenschutz.xml?page=all
- Robert Spaemann: Gezeugt nicht gemacht. http://www.zeit.de/2001/04/200104_klon.xml
Voraussetzungen/Organisatorisches:
Die Vergabe der Referate erfolgt während der Sprechzeiten am 22.04., 20.04., 03.06., 17.06., 01.07. und nach Vereinbarung.