Kommentar zum Proseminar Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" gilt als Schlüsseltext neuzeitlicher Philosophie, weil diese Schrift eine normative Moralphilosophie entwirft, in der das selbstverantwortliche vernünftige Handeln des Individuums im Mittelpunkt steht. Aber auch innerhalb des kantischen Werkes kommt ihr eine Schlüsselposition zu: Vier Jahre nach Erscheinen des Hauptwerks der theoretischen Philosophie Kants, der "Kritik der reinen Vernunft", enthält die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" die wichtigsten Ergebnisse der kritischen Periode und eröffnet Kants Auseinandersetzung mit der praktischen Vernunft. Der "kategorische Imperativ", der dabei bekanntermaßen eine bedeutende Rolle spielt, wird in der "Grundlegung" erstmals eingehend behandelt und begründet.

Die Veranstaltung versucht der Bedeutung der Schrift gerecht zu werden, indem sie durch genaue Lektüre und Diskussion einen ersten Zugang zu den Kernstücken der kantischen Moralphilosophie vermittel.

 

Empfohlene Literatur

I. Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Reclam-Ausgabe.

Heimer Klemme: Immanuel Kant. Frankfurt a. M.: campus-Verlag, 2004. [Reihe campus Einführungen]

Weiterführende Links Lehrveranstaltungen WS 2009/10

Kontakt Kontakt
Kant-Forschungsstelle
Dr. Margit Ruffing
Philosophisches Seminar
Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz
Tel +49 (0) 6131/39-25523
Sprechzeiten

nach Vereinbarung


Zum Inhalt der Seite springen Zur Navigation der Seite springen