Habilitationsprojekt
Forschungsprojekt "Strafrecht und Naturrechtslehre"
Ziel des Forschungsprojektes ist die Erforschung und Darstellung der verschiedenen Weisen der Strafrechtsbegründung in der neuzeitlichen Naturrechtslehre zwischen Grotius und Kant. Im Vordergrund steht hierbei die Untersuchung des Rechtsgrundes, aus dem das jus puniendi hervorgeht, sowie die Theorien des Strafzwecks und des Strafmaßes.
Folgende Aufsätze sind aus diesem Forschungsprojekt bisher hervorgegangen:
- Naturzustand, natürliche Strafgewalt und Staat bei John Locke. – In: Martin Peters/Peter Schröder (Hrsg.), Souveränitätskonzeptionen. Beiträge zur Analyse politischer Ordnungsvorstellungen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert (Beiträge zur Politikwissenschaft Bd. 119), Berlin: Duncker & Humblot Verlag 2000, S. 85-108.
- "Nonne puniendi potestas reipublicae propria est" Die naturrechtliche Begründung der Strafgewalt bei Hugo Grotius. – In: B. Sharon Byrd/Joachim Hruschka/Jan C. Joerden (Hrsg.), Jahrbuch für Recht und Ethik / Annual Review of Law and Ethics Bd. 8 (2000), Berlin: Duncker & Humblot Verlag 2001, S. 93-124.
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Inhaltsverzeichnis des Jahrbuchs für Recht und Ethik Band VIII
Abstract
- Die Grenzen der Toleranz und die Rechtsstellung der Atheisten. Der Streit um die Verbindlichkeit des natürlichen Gesetzes in der neuzeitlichen Naturrechtslehre. – In: Lutz Danneberg, Sandra Pott, Jörg Schönert und Friedrich Vollhardt (Hrsg.), Säkularisierung in den Wissenschaften seit der Frühen Neuzeit, Bd. 2: Zwischen christlicher Apologetik und methodischem Atheismus, Berlin/New York: Walter de Gruyter Verlag 2002, S. 219-274.
- Kants Strafrechtstheorie und das jus talionis. – In: Dieter Hüning, Karin Michel, Andreas Thomas (Hrsg.), Aufklärung durch Kritik. Festschrift für Manfred Baum zum 65. Geburtstag, Berlin: Duncker & Humblot Verlag 2004, S. 333-360.
- "Is not the power to punish essentially a power that pertains to the state?" The Different Foundations of the Right to Punish in Early Modern Natural Law Doctrines. – In: Politisches Denken. Jahrbuch 2004, hrsg. von Volker Gerhardt, Henning Ottmann und Martyn P. Thompson, Berlin: Duncker & Humblot Verlag 2004, S. 43-60.
- Naturrecht und Strafgewalt. Die Begründung des Strafrechts in Hobbes’ Leviathan. – In: Der lange Schatten des Leviathan. Hobbes’ politische Philosophie nach 350 Jahren”. Vorträge des internationalen Arbeitsgesprächs “350 Jahre Leviathan” am 11. und 12. Oktober 2001 in Wolfenbüttel, hrsg. von Dieter Hüning, Berlin: Duncker & Humblot Verlag 2005, S. 233-273.
- Die Schrankenlosigkeit des jus puniendi in Wolffs Naturrechtslehre. – Erscheint in den Akten des ersten Internationalen Christian-Wolff-Kongresses, hrsg. von Jürgen Stolzenberg und Oliver-Pierre Rudolph [in Vorbereitung].
- Kants Strafrechtstheorie und das Problem des Strafmaßes. – In: Kant zwischen West und Ost. Zum Gedenken an Kants 200. Todestag und 280. Geburtstag, hrsg. von Wladimir Bryushinkin, Kaliningrad 2005, 2. Bd., S. 195-206.
- Rezension von Regner Engelhard: Versuch eines allgemeinen peinlichen Rechts, Frankfurt/Leipzig 1756; Reprint Goldbach: Keip Verlag 1996. – In: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 87 (2001), S. 595-597.
- Rezension von: Wilfried Küper: Immanuel Kant und das Brett des Karneades. Das zweideutige Notrecht in Kants Rechtslehre, Heidelberg: C. F. Müller Verlag 1999, in: Kant-Studien 95/1 (2004) S. 129-131.