[ Philosophisches Seminar ] [ Arbeitsbereich Praktische Philosophie ]


Internationale Eugen Fink-Forschungsstelle

für phänomenologische Anthropologie und Sozialphilosophie

 



     

Eugen Fink (1905-1975)


 

 

Bild-Dokumente von Eugen Fink
mit freundlicher Genehmigung von Susanne und Rainer Fink

 

     
o
Home
ooo
 
000
Aktuell
000
 
000
EFGA-Projekt
000
 
0000
Kongresse/Tagungen
000
 
 
000
Veröffentlichungen
000
 
 
 
000
weitere Infos
000
 
 
     
Abbildung 1
Eugen Fink
Ganzportrait (etwa 1917)

Privatbesitz Susanne und Rainer Fink
   
 
Abbildung 2
Eugen Fink
Portrait (1940)

Privatbesitz Susanne und Rainer Fink
 
Abbildung 3
Eugen Fink
und
Edmund Husserl

(Anfang der 30er Jahre)

Privatbesitz Susanne und Rainer Fink
 
Abbildung 4
Eugen Fink
mit Jan Patocka
und Edmund Husserl

(1934)


Privatbesitz Susanne und Rainer Fink

weitere Bild-Dokumente hier


 

     
Eugen Fink Gesamtausgabe beim Verlag Karl Alber
Fink, Eugen
Phänomenologische Werkstatt
Teilband 1: Die Doktorarbeit und erste Assistenzjahre bei Husserl
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2006
432 Seiten, Pappband
Eugen Fink Gesamtausgabe, Band 3.1
ISBN: 978-3-495-46303-1
 

Fink, Eugen
Phänomenologische Werkstatt
Band 2: Bernauer Zeitmanuskripte, Cartesianische Meditationen und System der phänomenologischen Philosophie
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2008
512 Seiten, Pappband mit Leseband
Eugen Fink Gesamtausgabe, Band 3.2
ISBN: 978-3-495-46304-8
 
 
Mit dem Titel »Phänomenologische Werkstatt« werden insgesamt vier Bände mit Aufzeichnungen aus den Jahren von 1927 bis 1946 veröffentlicht. Diese jetzt erstmals im Druck zugänglichen Texte sind in mehrfacher Hinsicht einzigartige Dokumente. Von Fink zum größten Teil während seiner Zeit als Assistent Husserls verfaßt, veranschaulichen sie die durchdringende Kraft seines Mitdenkens, das über eine nur auslegende Deutung von Husserls Position weit hinausreicht. Sie spiegeln jedoch nicht nur die gesamte Entwicklung von Husserls Spätphilosophie aus nächster Nähe wider, sondern werfen auch Licht auf Heideggers Bemühungen um eine Umbildung der Husserlschen Phänomenologie. Vor allem aber zeigt hier Fink in radikaler Offenheit die Grenzen der philosophischen Konzepte von Husserl und Heidegger auf und profiliert damit schon früh seine eigene, gegenüber Husserl und Heidegger völlig eigenständige Position. Sofern auch andere Vertreter der Freiburger Phänomenologie wie Fritz Kaufmann oder Oskar Becker in die sachliche Auseinandersetzung miteinbezogen werden, dokumentieren die Aufzeichnungen die letzte Phase der Freiburger Phänomenologie nahezu in dem gesamten Umfang ihrer verschlungenen Problemhorizonte. Sie decken auf, wie die Phänomenologie in den dreißiger Jahren unterwegs zu einer durch Nationalsozialismus und Weltkrieg unterbundenen und bis heute nicht voll aufgenommenen Erneuerung war. Finks Aufzeichnungen sind philosophie- wie zeitgeschichtlich von einzigartigem Rang, eröffnen sowohl für die Husserl- wie für die Heidegger-Forschung neue Perspektiven und verweisen auf die Grundlagen von Finks eigenem philosophischen Standort.


[ Philosophisches Seminar ] [ Arbeitsbereich Praktische Philosophie ]

Last Update: 30.07.2009
E-mail: graetzel@uni-mainz.de