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Titel der Veranstaltung Religionsphilosophie |
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Leitung St. Grätzel |
Ort P 4 |
Beginn 17.4.2001 |
Wochentag Di |
Zeit 9-11 |
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Gegenstand der Veranstaltung Die auf die Prinzipien der Aufklärung zurückgehende
Religionsphilosophie versucht, Religion »innerhalb der Grenzen der bloßen
Vernunft« (Kant) zu verstehen und zu legitimieren. Damit unterscheidet
sich Religionsphilosophie von früheren Auseinandersetzungen der Philosophie
mit Religion. Die Vorlesung wird sich in besonderem Maße den Konzeptionen
bei Kant, Fichte, Schelling, Hegel und Schleiermacher widmen. Im Zusammenhang
mit dem Wiederaufblühen neuplatonischer Gedanken bei Schelling, werden
Rückgriffe auf diese Tradition (Plotin, Dionysius Areopagita, Bonaventura,
Meister Eckehart, Nicolaus von Cues) vorgenommen. Ein zweiter Schwerpunkt
wird die Religionsphilosophie im 20. Jahrhundert sein, wobei die Auseinandersetzung
mit einer allgemeinen Religiosität des Menschen im Mittelpunkt steht.
Hierbei wird vor allem auf Rudolf Otto, Max Weber, Max Scheler, Gerardus
van der Leeuw, Mircea Eliade u.a. zurückgegriffen. Darüber hinaus
wird auf das Verhältnis von Religionsphilosophie und Lebensphilosophie
(Nietzsche, Troeltsch, Simmel) Religionsphilosophie und Existenzphilosophie
(Kierkegaard, Heidegger, Gustav Siewerth, Karl Rahner, Bernhard Welte)
sowie auf die Spezifizierungen einer katholischen und einer evangelischen
Religionsphilosophie (Erich Przywara, Emil Brunner) eingegangen. | |||||
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Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen ohne Vorkenntnisse mit Grundkenntnissen in Philosophie im Grundstudium mit Vorkenntnissen bez. der Thematik im Hauptstudium mit fundierten Vorkenntnissen | |||||
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Artikel/Literatur zur Einführung Albert, Karl: Philosophie der Religion.
1991. |
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