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Titel der Veranstaltung Feministische Ethik und weibliche Moral (Interdisziplinäre Übung) |
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Leitung Andreas Hütig und Catrin Yazdani (Institut für Politikwissenschaft) |
Ort P 109a |
Beginn 25.04.01 |
Wochentag Mittwoch |
Zeit 14:30 -16:00 |
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Teilprüfung möglich |
Gewichtung Inhaltlicher Schwerpunkt mit methodischen Einsprengseln |
Leistungsnachweis Verschiedene Kombinationen von schriftlichen und mündlichen Leistungen sind wählbar; Näheres in der ersten Sitzung |
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Gegenstand der Veranstaltung Die feministische Ethik argumentiert für eine partikulare, kontextgebundene Ethik der Fürsorge und lehnt die "männliche" Vorstellung von einer universellen, an abstrakten Normen orientierten Moralphilosophie ab, weil diese dem Einzelfall nicht gerecht werde und Aspekte des Frau- oder Menschseins ausblende. Neben philosophischen Argumenten bedient sich die feministische Ethik auch empirischer Erkenntnisse, wenn sie behauptet, Frauen hätten andere Moralvorstellungen als Männer (‚weibliche Moral‘), und bestimmte Begründungskonzeptionen seien geschlechtsabhängig. |
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Inhaltliches/Methodisches Vorgehen In dieser interdisziplinären Übung soll das Thema aus den Perspektiven der Philosophie und der Politik- bzw. Sozialwissenschaft betrachtet werden. Moralphilosophie, Metaethik, Wissenschaftstheorie, Handlungstheorie, politische Philosophie und Psychologie greifen ineinander, um Fragen zu beantworten wie: Welche Begründungskonzeption vertritt die feministische Ethik? Worauf richtet sich ihre Kritik an traditionellen Ansätzen? Welchen Stellenwert hat die Variable Geschlecht in der Argumentation? Welche empirischen Daten stützen die Position? Und: Können empirische Erkenntnisse überhaupt in einer moralphilosophischen Debatte eingesetzt werden? Eine erste Phase wird sich um eine Klärung der Ebenen der Diskussion, der Begriffe und der systematischen Zusammenhänge bemühen. Danach werden wir an ausgewählten Texten einzelne theoretische Positionen und empirische Untersuchungen erarbeiten, diskutieren und einordnen. Wenn möglich, wird es auch den Versuch einer Anwendung auf politisch-praktische Fragen geben. |
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Didaktische Vorgehensweise Neben der ‚üblichen‘ Bandbreite von gemeinsamer Diskussion über Referate bis hin zu Protokollen wird es bei Interesse der Teilnehmenden auch eine Online-Plattform geben, auf dem Protokolle und Texte dokumentiert, weiterführende Hinweise gegeben und ein Diskussionsforum eingerichtet werden sollen. Darüber hinaus ist bei Vorliegen von Interesse, Engagement und Texten entsprechender Qualität auch an eine nachträgliche Dokumentation der Produktionen der Teilnehmenden gedacht, z.B. in Form eines Readers oder einer anderen Form der Veröffentlichung. Zudem findet eventuell am Semesterende noch eine Blocksitzung zur intensiven Diskussion und Vertiefung statt. |
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Artikel/Literatur zur Einführung Für einen sehr kurzen Einblick: Annemarie Pieper: Einführung in die Ethik, Tübingen ˛1991 (UTB), S.252-260 (IB: E 338). |
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Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen Hilfreich und überraschend könnte eine verstärkte Selbstbeobachtung unter dem Aspekt der geschlechtspezifischen Verhaltensweisen sein. |
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