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HS |
Titel der Veranstaltung Probleme der Erkenntnis im Neopragmatismus |
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Leitung Dr. Martin Mühl |
Ort P 104 |
Beginn 17.04. |
Wochentag Di |
Zeit 18-20 |
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Teilprüfung nicht möglich |
Gewichtung
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Leistungsnachweis Hausarbeit |
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Voraussetzungen Grundkenntnisse in der Literatur des Neopragmatismus wären vorteilhaft. Unbedingte Voraussetzung ist, die intensive Vorbereitung durch gründliche Lektüre der vorgesehenen Texte. |
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Gegenstand der Veranstaltung Die Gegenwartsströmung des sog. Neopragmatismus knüpft zwar an den älteren Pragmatismus von Ch. S. Peirce, W. James, J. Dewey und G. H. Mead an, rechnet aber der Sprache inhaltlich und methodologisch eine größere Bedeutung zu. Die philosophische Untersuchung wird zur Sprachanalyse. Zugleich gerät aber mit dieser sprachphilosophischen Wende des Pragmatismus das Verhältnis von Sprache und Welt zum scheinbar unüberwindlichen Problem. Das Seminar stellt sich die Aufgabe, in die Erkenntnistheorie des Neopragmatismus einzuführen. Dabei wird das problematische Verhältnis von Sprache und Welt im Zentrum unserer Auseinandersetzung stehen. Es soll verständlich werden: (a) warum aus sprachpragmatischer Sicht die Frage, worauf Wissen beruht, nur sozialphilosophisch beantwortet werden kann, (b) wie infolgedessen die verschiedenen sprachpragmatischen Ansätze das Verhältnis von Sprache und Welt interpretieren und (c) inwiefern die Eingrenzug des Wissens auf die Sprache einen fundamentalen Konflikt zwischen Sozial- und Naturphilosophie erzeugt. Vorgesehen ist die Auseinandersetzung mit L. Wittgenstein, R. Rorty, R. B. Brandom, H. Putnam, J. Habermas und K. O. Apel. |
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Inhaltliches/Methodisches Vorgehen In die einzelnen Themen der verschiedenen Sitzungen wird der Seminarleiter jeweils durch Referate einführen. Die Referate dienen als Einstieg in die Seminardiskussion. Diese soll auf der Grundlage von Texten geführt werden, die zu Hause vorzubereiten sind. |
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Artikel/Literatur zur Einführung Um sich mit dem Thema vertraut zu machen, können gelesen werden: J. Habermas, Einleitung: Realismus nach der sprachpragmatischen Wende; in: ders., Wahrheit und Rechtfertigung, Frankfurt a. M. 1999. R. Rorty, Hoffnung statt Erkenntnis. Eine Einführung in die pragmatistische Philosophie, Wien 1994. H. Putnam, Pragmatismus. Eine offene Frage, Frankfurt a. M. 1995. |
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Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen Die Literaturliste wird zu Semesterbeginn vervollständigt. |
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