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Titel der Veranstaltung

Logischer Empirismus, Wiener Kreis und die Folgen

Leitung

Prof. Dr. E. Brendel

Ort

P 5

Beginn

16.4.02

Wochentag

Di

Zeit

11-13

Gegenstand der Veranstaltung

In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand durch den „Wiener Kreis“ eine neue philosophische Bewegung, die durch eine radikal antimetaphysische, aufklärerische und empiristische Grundhaltung geprägt war. Die Vertreter dieser Richtung des „Logischen Empirismus“ forderten, die Philosophie als Königsdisziplin der Wissenschaften zu entthronen und sie in den Dienst der empirischen Wissenschaften zu stellen. Die Aufgabe der Philosophie sollte nunmehr darin bestehen, eine „wissenschaftliche Weltauffassung“ zu begründen. Hierbei sollte sie sich insbesondere der Methoden der modernen formalen Logik bedienen.

In der Vorlesung soll der Logische Empirismus in historischer und systematischer Hinsicht entwickelt und sein bedeutender Einfluss auf die gegenwärtige Philosophie dargestellt werden. Es werden darüber hinaus die zentralen Kritikpunkte am Logischen Empirismus (z.B. von Popper und Quine, aber auch von Seiten der „Frankfurter Schule“ durch Horkheimer und Adorno) behandelt.

Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen

 

               ohne Vorkenntnisse                                mit Grundkenntnissen in Philosophie

     im Grundstudium                                    mit Vorkenntnissen bez. der Thematik

     im Hauptstudium                                    mit fundierten Vorkenntnissen

                                                                 

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Hubert Schleichert (Hg.): Logischer Empirismus – der Wiener Kreis, München 1975;

Manfred Geier: Der Wiener Kreis, Hamburg 1992;

Paul Kruntorad (Hg.): Jour Fixe der Vernunft: Der Wiener Kreis und die Folgen, Wien 1991.