HS

Titel der Veranstaltung

Seinsverständnis in der Antike (Parmenides und Platon)

 

Leitung

K.-D. Eichler

 

Ort

P 105

Beginn

15.04

Wochentag

Montag

Zeit

18:00-19:30

Teilprüfung

möglich

Gewichtung

 

Leistungsnachweis

Hausarbeit/Referat

Voraussetzungen

 

Abgeschlossenes Grundstudium

 

Gegenstand der Veranstaltung

 

Im Seminar beschäftigen wir uns mit zwei Texten antiken Seinsdenkens; dem parmenideischen Lehrgedicht Peri physeos und dem platonischen Dialog Sophistes. Der aus Elea stammende Parmenides  vollzieht in seinem Lehrgedicht die Grundlegung der Ontologie. In kritischer Auseinandersetzung mit den Physisinterpretationen der ionischen Philosophen benennt er die Voraussetzung, die jedem Denken und Sprechen über das Seiende zugrundeliegen. Es  ist die unvermittelte, voraussetzunglose Einheit von Denken und Sein. Im Mittelpunkt unserer Beschäftigung mit Parmenides steht deshalb das Fragment Denn dasselbe ist Denken und Sein oder in einer anderen möglichen Übersetzung  Denn dasselbe kann gedacht werden und sein .

Platon spricht in seinem Dialog Sophistes von einem Vatermord, den man begehen müsse, wenn man in sinnvoller Weise weiterhin über das Sein reden wolle, ohne dabei die Welt des Scheins und der Meinungen zu verneinen. Dieser Vater, den es da zu ermorden gilt, ist Parmenides.  Gehen wir also gemeinsam im Seminar auf die Motivsuche für einen Mord.

 

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Zu einzelnen im Seminarplan ausgewiesen Schwerpunkten werden Referate gehalten, die als Einführung in die Diskussion dienen sollen.

 

Didaktische Vorgehensweise

Gemeinsame Erarbeitung inhaltlicher Schwerpunkte der Texte. Da es nicht möglich ist auf alle wesentlichen Aspekte des platonischen Dialogs einzugehen, werden wir uns einigen ausgewählten Problemstellungen zuwenden.

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Werden im Seminarplan ausgewiesen.

 

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen