HS

Titel der Veranstaltung

Masse, Macht und Vereinzelung / Interdisziplinäres Seminar
zum Phänomen der Masse

Leitung

Prof. Dr. H.-M. Gerlach, FB 11 Prof. Dr. W. Dietz, FB 02

Ort

P 207

Beginn

18.4.2002

Wochentag

Donnerstag

Zeit

9.30-11

Teilprüfung

ist möglich

Gewichtung

inhaltliche Textarbeit

Leistungsnachweis

Seminarreferat/Hausarbeit

Voraussetzungen

Erwartet wird, daß Studierende schon Proseminare absolviert haben und eine entsprechende Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in den Seminarsitzungen besitzen.

Gegenstand der Veranstaltung

In den einzelnen Seminarsitzungen werden sowohl philosophische als auch theologische Deutungen des Phänomens der Masse in seiner allgemeinen, aber auch in seiner spezifisch modernen Ausprägung im Gegenüber zum Begriff des Einzelnen und seiner Unvertretbarkeit vorgenommen. Diese Diskussion wird auf der Basis von Texten geführt, die von Luther über Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger, Jaspers, Ortega y Gasset und E. Canetti bis zu Sloterdijk reichen.

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Es wird inhaltlich angestrebt, daß die unterschiedlichen Konzeptionen des Masse-Begriffs in ihrer jeweiligen philosophischen bzw. theologischen Relevanz beleuchtet werden und von daher Masse und nicht Gesellschaft die Gegenposition zum modernen Individualismus ist.

Didaktische Vorgehensweise

Auf der Basis der Analyse der vorgesehenen Texte und unter Hinzuziehung von Seminarreferaten soll ein zielgerichteter Meinungsaustausch über die jeweilige "Masse"-Konzeption erfolgen.

Artikel/Literatur zur Einführung

Die ausgewählten Texte werden den Seminarteilnehmern rechtzeitig (möglichst noch in der Semesterpause) als Kopiervorlagen in der Bibliothek des Philosophischen Seminars zur Verfügung gestellt.

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Intensives Textstudium für eine problemorientierte Diskussion in den Seminarsitzungen.