HS

Titel der Veranstaltung

Martin Heidegger: Sein und Zeit

Leitung

G. Piller

Ort

P 109a

Beginn

15. April 2002

Wochentag

Montag 14tägig

Zeit

15:00-17:00

Teilprüfung

 

Gewichtung

 

Leistungsnachweis

 

Voraussetzungen

Grundstudium

Gegenstand der Veranstaltung

Sein und Zeit: dieser große „Durchbruch“ Martin Heideggers von 1927 wird von den meisten Interpreten immer noch zugleich als sein Hauptwerk angesehen – ungeachtet der von Heidegger selber mit seiner sog. „Kehre“ weg von der fundamentalontologsichen Fragestellung von SuZ doch zunehmend kritischen Haltung dieser Schrift gegenüber, vor allem was die Reichweite der ursprünglich damit angedachten Intention betrifft. Das liegt nur bedingt daran, dass das Werk nie vollendet wurde, hat aber seinem Autor zufolge sachlich sehr wohl damit zu tun. – Was die Schrift dennoch, sei es für eine „existenzial“-anthropologische, sei es für die klassische ontologische Reflexion und deren beider – neuzeitlich gewachsenem – eigenwilligen Bezug zueinander an bleibenden Impulsen bietet, das soll anhand zentraler Passagen aus SuZ näher untersucht und diskutiert werden.

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Das Seminar bietet die Gelegenheit zu einem gründlicheren Kennenlernen dieser wichtigen Schrift, auch mit Hinblick auf systematisch relevante Hintergründe ihrer Themenstellung. – Zeitraum der Blockveranstaltungen und näheres Vorgehen werden in der 1. Sitzung besprochen  und gemeinsam entschieden.

Didaktische Vorgehensweise

Gemeinsame Erarbeitung des Textes in Auszügen. Diese werden in kopierter Form in Auswahl zur Verfügung gestellt. Dazu gehört die Referierung einzelner Themenbereiche seitens der Teilnehmer.

Artikel/Literatur zur Einführung

Erwünscht ist die eingeständige Erarbeitung einer einschlägigen Einführung in die Philosophie Martin Heideggers..

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Die Tein. Sollen sich mit der Thematik „historisch“ bekannt gemacht haben.