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Titel der Veranstaltung

Geschichte der Frankfurter Schule und Probleme der kritischen Theorie

Leitung

Prof. Dr. Rozanowski

Ort

P 104

Beginn

15.04.2002

Wochentag

Montag

Zeit

13s.t.-14.30

Gegenstand der Veranstaltung

„Frankfurter Schule” – Bezeichnung für eine Gruppe von Philosophen und Sozialwissenschaftlern, deren Zentrum das von Max Horkheimer ab 1931 geleitete Institut für Sozialforschung in Frankfurt/M. war, vielleicht auch für eine der bedeutendsten philosophischen und gesellschaftskritischen Richtungen des zwanzigsten Jahrhunderts. Ansätze zur Geschichtsphilosophie, zum Praxisbegriff und zur Kulturtheorie wurden für die vom Institut entwickelte „kritische Theorie” kennzeichnend. Dieses Etikett wurde Max Horkheimers programmatischem Aufsatz über „Traditionelle und kritische Theorie” entnommen. Das Institut diente als Mittelpunkt und Hauptstütze für eine Reihe von einzigartigen Denkern, neben Max Horkheimer, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Erich Fromm, Herbert Marcuse, Friedrich Pollock, Leo Löwenthal u.a. Die „Frankfurter Schule” – insbesondere ihre Diagnosen von „Kulturindustrie” und Politik, ihre Gesellschaftstheorie und ihre Ästhetik – erlebte durch die Studentenbewegung der sechziger Jahre eine überwältigende Renaissance.

Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen

 

               ohne Vorkenntnisse                                mit Grundkenntnissen in Philosophie

     im Grundstudium                                    mit Vorkenntnissen bez. der Thematik

     im Hauptstudium                                    mit fundierten Vorkenntnissen

                                                                 

 

Artikel/Literatur zur Einführung

  1. Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule. Geschichte, theoretische Entwicklung, politische Bedeutung, München 1986.
  2. Martin Jay: Dialektische Phantasie. Die Geschichte der Frankfurter Schule und des Instituts für Sozialforschung 1923-1950, Frankfurt/M 1981.