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Titel der Veranstaltung
„Von der Deduktion der
reinen Verstandesbegriffe“. (Einführung in Kants „Kritik der reinen
Vernunft“) |
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LEITUNG
D. Schmicking |
Ort
P 13 |
Beginn
17.04.2002 |
Wochentag
Mittwoch |
Zeit
15.30 s.t.-17.00 |
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Teilprüfung
möglich |
Gewichtung
inhaltlicher Schwerpunkt |
Leistungsnachweis
Hausarbeit, Klausur oder mündliches Kolloquium |
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Voraussetzungen
ein gewisses Maß an Ausdauer angesichts der komplexen Argumentation Kants... |
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Gegenstand der Veranstaltung
Kants Kritik der reinen Vernunft (KrV) gilt als das bedeutendste philosophische Werk deutscher Sprache, das bis heute weithin die Diskussionen in der Philosophie mitbestimmt. Zentrales Problem der KrV ist die Frage nach der Möglichkeit von Metaphysik, verstanden als philosophischer Erkenntnis, die die Grenzen empirischer Erfahrung überschreitet. Kants Beantwortung dieser Frage führt auf eine radikale Kritik der Metaphysik, aber auch - neben den Bestimmungen der Grenzen des menschlichen Wissens - auf seine Theorie der nicht-empirischen Bedingungen von Erkenntnis. Im Mittelpunkt des Seminars steht die transzendentale Deduktion (Rechtfertigung) der Verstandesbegriffe (das „Herzstück“ der KrV). Kant versucht darin zu zeigen, dass es nicht nur apriorische (erfahrungsunabhängige) Begriffe gibt, die mit jeder Erkenntnis einhergehen, sondern dass diese auch (a priori) jeden Gegenstandsbezug und damit Erkenntnis überhaupt erst möglich machen. Den Ursprung dieser Begriffe sucht Kant im Subjekt, nicht in den Gegenständen. Damit rückt das Selbstbewußtsein in das Zentrum der erkenntnistheoretischen Argumente Kants. – Im Seminar soll ferner ein Überblick über die Themen und Teile der KrV gegeben und Hilfsmittel zur Erschließung der KrV bzw. Kantischen Philosophie vorgestellt werden. |
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Inhaltliches/Methodisches Vorgehen
Inhaltliches Ziel: das Verständnis grundlegender Begriffe und Argumente Kants; methodisches Vorgehen: Einüben gründlicher philosophischer Lektüre und deren Reflexion in der gemeinsamen Diskussion. |
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Didaktische Vorgehensweise
Zentral ist hier die gemeinsame Lektüre, Erarbeitung und Diskussion der Kantischen Fragestellungen und Lösungsversuche. Dabei können durch Referate der TeilnehmerInnen Aufbereitungen und Hilfestellungen geleistet werden. |
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Artikel/Literatur zur Einführung
Textgrundlage: I. Kant: Kritik der reinen Vernunft. Hg. Von I. Heidemann. Stuttgart: Reclam, 1998. – Zur KrV: H. M. Baumgartner: Kants „Kritik der reinen Vernunft“, Anleitung zur Lektüre. Freiburg, München: Alber, 1996. – zu Kant allg.: S. Körner: Kant. Göttingen, 1980. |
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Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
Kontinuierliche Vorbereitung zu den Sitzungen. Als Vorbereitung sollten die beiden Vorreden Kants zur KrV gelesen werden. |
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