PS

Titel der Veranstaltung

Wirklichkeit als „geschehende Beziehung“- Martin Bubers „Ich und Du“

Leitung

Frieder Schwitzgebel

Ort

P 103

Beginn

Mi., 17.04.02

Wochentag

Mittwoch -

teilw. als Blocksem.

Zeit

17.30-19.00

 

Teilprüfung

nicht möglich

Gewichtung

vorwiegend inhaltlich

Leistungsnachweis

Referat oder Hausarbeit

Voraussetzungen

keine

Gegenstand der Veranstaltung

Martin Buber vermittelt in „Ich und Du“ eine Analyse menschlichen Wirklichkeitsbezugs in Gestalt der Rekonstruktion des tätigen Erschaffens von Wirklichkeit im Ausgang von einer ursprünglich wechselseitigen, „beziehunghaften“ Intentionalität des Menschen zur Welt.


Er unterscheidet dabei einen Zugang zur Welt, in dem sich der Mensch in diesem ursprünglichen Beziehungsgeschehen hält (Ich-Du-Welt), von einem distanzierten, vergegenständlichendem Zugang, in dem sich der Mensch durch ein definitorisches Herrschen über die Dinge der Welt aus diesem ursprünglichen Geschehen herausnimmt (Ich-Es-Welt).

 

Inhaltliches/Methodisches/Didaktisches Vorgehen

Das Seminar teilt sich in zwei Abschnitte:


In den ersten 4 -wöchentlich an den ersten Mittwochen des Semsters stattfindenden- Sitzungen steht die gemeinsame Textlektüre von Martin Bubers „Ich und Du“ im Vordergrund.


Im anschließenden Blockseminar (ein Wochenendtermin wird am Anfang des Seminars vereinbart) soll diese Lektüre durch Referate ergänzt werden, die sowohl Bubers philosophische (Dilthey) und religiöse (Chassidismus) Quellen als auch seine Rezeption (u.a. Levinas) beleuchten.

 

Unter methodischem Gesichtspunkten gibt dieses Seminar Gelegenheit, sich mit einer eher literarisch als streng systematisch dargestellten philosophischen Position zu beschäftigen.

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Martin Buber, Ich undDu, Stuttgart (Reclam) 1995. (Mit einem Nachwort von B. Casper)

Martin Buber, Die Schriften über das dialogische Prinzip, Heidelberg 1954.

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Ansicht von „Ich und Du“