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HS |
Titel der Veranstaltung Probleme der modernen Erkenntnistheorie |
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Leitung |
Ort P 104 |
Beginn 08.11.2001 |
Wochentag Donnerstag |
Zeit 18s.t.-19.30 |
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Teilprüfung - |
Gewichtung |
Leistungsnachweis Referat und Hausarbeit |
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Gegenstand der Veranstaltung Seit einigen Jahren erfährt die traditionelle Erkenntnistheorie eine radikale Neuorientierung, indem ihre Grundpfeiler in Frage gestellt werden. Die klassische Kontroverse zwischen Empirismus und Rationalismus, die Frage nach der Möglichkeit von apriorischer Erkenntnis, die ontologische Trennung von Subjekt und Objekt der Erkenntnis sowie das cartesianische Ideal eines isolierten erkennenden Individuums werden von den "Herausforderern" der traditionellen Erkenntnistheorie abgelehnt bzw. durch ein neues Paradigma der Erkenntnistheorie ersetzt. Dieses besteht vor allem in der Sozialisierung und Naturalisierung der Erkenntnistheorie. Wissen und epistemische Rechtfertigung werden als soziale, kontext- und interessenrelative Phänomene betrachtet und Wahrnehmungserkenntnis mit den Errungenschaften der Naturwissenschaften (wie z.B. Wahrnehmungspsychologie und Kognitionswissenschaft) analysiert. Im Seminar sollen einige dieser neuen Strömungen in der Erkenntnistheorie behandelt und kritisch analysiert werden. |
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Inhaltliches/Methodisches Vorgehen Nach einem allgemeinen Überblick über die zentralen Fragestellungen der Erkenntnistheorie sollen wichtige Texte hierzu durch Referate vorgestellt und diskutiert werden.
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Artikel/Literatur zur Einführung Thomas Grundmann (Hrsg.): Erkenntnistheorie, Paderborn: mentis 2001. |
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Gewünschte Vorbereitung der TeilnehmerInnen Lektüre der jeweiligen Einführungen der oben genannten Sammelbände. |
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dinger@mail.uni-mainz.de