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Titel der Veranstaltung Ethikkonzeptionen im Hellenismus und in der Römischen Kaiserzeit |
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Leitung Prof. K.-D. Eichler |
Ort P 4 |
Beginn 29.10.2001 |
Wochentag Montag |
Zeit 15.30-17.00 |
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Gegenstand der Veranstaltung Im Hellenismus entstehen eine Vielzahl unterschiedlicher ethischer Begründungen moralischen Handelns, die in der Vorlesung hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Differenzen thematisiert werden sollen. Allen gemeinsam ist die Setzung des Primats der praktischen Vernunft und die Forderung, dass die theoretische Beschäftigung der Philosophen von den Bedürfnisse und Probleme eines gelingenden Lebens im Diesseits auszugehen habe. So verspricht Epikur seinen treuen Anhängern, durch Aufklärung über die Quellen der Beunruhigung Furchtfreiheit und innere Ruhe, die es ermöglichen, ‚wie ein Gott auf Erden' zu leben; die Stoiker beweisen die Identität von tugendhaftem und glücklichen Leben, die denjenigen in Aussicht steht, die in Übereinstimmung mit sich und der Natur leben und die Skeptiker definieren Philosophie als eine Kunst durch Zurückhaltung im Urteil zur Seelenruhe zu gelangen. |
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Die Veranstaltung ist geeignet für HörerInnen ohne Vorkenntnisse, im Grundstudium, im Hauptstudium | ||||||
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Artikel/Literatur zur Einführung M. Hossenfelder (Hg.): Antike Glückslehren. Quellen in deutscher Übersetzung, Stuttgart 1996; w. Winkauf (Hg.): Die Philosophie der Stoa. Ausgewählte Texte. Stuttgart 2001; Sextus Empiricus: Grundriß der pyrrhonischen Skepsis, Frankfurt 1968; M. Erler/A. Graeser (Hg.) Philosophen des Altertums. Vom Hellenismus bis zur Spätantike, Darmstadt 2000 |
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dinger@mail.uni-mainz.de