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PS |
Titel der VeranstaltungDer Begriff der Seele im Aufklärungszeitalter |
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LeitungDr. J. J. Fehr |
OrtPR 00-518 |
Beginn29. 10. 2001 |
WochentagMo (14-tägig!) |
Zeit12 – 14 |
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Teilprüfungnicht möglich |
Gewichtung |
LeistungsnachweisProtokoll + Referat (oder Hausarbeit) |
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Gegenstand der VeranstaltungBei der aktuellen Debatte um die Ethik der Anwendungsmöglichkeiten der Gentechnik geht es um die Klärung des moralischen Werts der menschlichen Natur, und um ihre praktischen Konsequenzen. Im 18. Jahrhundert gab es eine vergleichbare Debatte um den grundsätzlichen Stellenwert des Menschen – natürlich mit anderen Anwendungsgebieten. Man sprach von der Bestimmung des Wesens der menschlichen Seele – es geht jedoch um ein universelles Problem. Das Seminar wird anhand der sog. Seelenlehre die metaphysischen und moralischen Theorien von vier Philosophen im 18. Jahrhundert behandeln: Leibniz, Hume, Moses Mendelssohn und Kant. |
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Inhaltliches/Methodisches Vorgehen
Schwerpunkt des Seminars ist
die Darstellung der Ablösung des herrschenden, theologisch geprägten
Seelenbegriffs im Rahmen der Aufklärung, der zunächst von Leibniz übernommen
wurde, bald aber von Hume angegriffen wurde. Hauptgegenstand der Lektüre
bilden Mendelssohns Phaidon und
Kants „Transzendentale Dialektik“ der Kritik
der reinen Vernunft (Widerlegung des Mendelssohnschen Beweises). |
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Didaktische VorgehensweiseTexte werden durch Textpatenschaften vorgestellt und dann in der Gruppe diskutiert. |
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Artikel/Literatur zur EinführungMoses Mendelssohn, Phaidon |
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Gewünschte Vorbereitungen der TeilnehmerinnenSiehe die Begriffe „Seele“, „Monaden“, „rationale Psychologie“, „Geist“ in einem Historischen Wörterbuch der Philosophie. |
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