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PS |
Titel der
Veranstaltung
Vom Bewußtsein zur Handlung. Der Paradigmenwechsel des Pragmatismus |
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Leitung
Dr. Martin Mühl |
Ort
P 108 |
Beginn
30.10. |
Wochentag
Di |
Zeit
18-20 |
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Teilprüfung
nicht möglich |
Leistungsnachweis
Hausarbeit |
Voraussetzungen
Lesen der Seminarliteratur und aktive Teilnahme |
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Gegenstand der
Veranstaltung
Der Pragmatismus (Peirce, James, Dewey u.a.) ist der Auffassung, die Dualismusprobleme im Verhältnis von Mensch und Welt lösen sich auf, wenn sie nicht primär als Bewußtseins-, sondern als Handlungsprobleme behandelt werden. Das setzt aber ein sozialphilosophisches Verständnis von Handeln voraus. Denn dann läßt sich das menschliche Weltverhältnis so verstehen, daß wir der Welt nicht bloß als Beobachter gegenüber stehen, sondern wir interagieren mit ihr. Unsere Handlungsfähigkeit beinhaltet ein implizites Wissen von der Welt und von uns selbst, in dem die Kluft zwischen Denken und Welt geschlossen ist. Der Neopragmatismus (Wittgenstein, Rorty, Habermas u.a.) spitzt diese These dahingehend zu, das grundlegende soziale Handeln sei in der sprachlichen Verständigung zu finden. Das Seminar stellt sich die Aufgabe, den pragmatistischen Wechsel von der Beobachtungs- zur Handlungsperspektive verständlich werden zu lassen. Dies wird an Hand der Auseinandersetzung mit der Wissensfrage geschehen: Wie bilden wir durch Handeln unser Wissen von der Wirklichkeit? Dazu sollen Textstellen verschiedener Autoren des Pragmatismus diskutiert werden. Im Fordergrund werden dabei Autoren des Neopragmatismus stehen, aber auch auf den älteren Pragmatismus werden wir eingehen. |
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Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen
Wir werden Textausschnitte von Peirce, James, Dewey, Wittgenstein, Rorty, Putnam und Habermas zum oben umrissenen Thema lesen und besprechen. |
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Didaktische
Vorgehensweise
Die einzelnen Seminarsitzungen teilen sich in einen Vortrags- und einen Diskussionsteil. In den einleitenden Vorträgen werde ich in die jeweils zu diskutierenden Ansätze der verschiedenen Autoren einführen und die Aufmerksamkeit auf deren Besonderheiten lenken. Dadurch wird ein breiterer Einblick in die Ansätze möglich, als ihn die relativ knappen Textgrundlagen des Seminars liefern können. Die anschließende Seminardiskussion wird sowohl den Vortrag als auch die vorbereiteten Texte zum Gegenstand haben. Zur Teilnahme an der Diskussion wird es nicht reichen, die Vorträge zu hören. Die vorgesehenen Texte müssen gelesen werden. |
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Artikel/Literatur
zur Einführung
L. Nagl, Pragmatismus, (Campus Einführung) Frankfurt a. M. 1998. |
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Gewünschte
Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
J. Habermas, Einleitung: Realismus nach der sprachpragmatischen Wende; in: ders., Wahrheit und Rechtfertigung, Frankfurt a. M. 1999. R. Rorty, Hoffnung statt Erkenntnis. Eine Einführung in die pragmatistische Philosophie, Wien 1994. H. Putnam, Pragmatismus. Eine offene Frage, Frankfurt a. M. 1995. Eine vollständige Literaturliste wird zu Beginn des Semesters vorgelegt. |
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