|
PS |
Titel der
Veranstaltung
Was ist das: Selbstbewusstsein? |
|||||
Leitung
D. Solies |
Ort
P 11 |
Beginn
30.10.2001 |
Wochentag
Di |
Zeit
17.30-19 |
||
Teilprüfung
möglich |
Gewichtung
inhaltlicher Schwerpunkt |
Leistungsnachweis
Hausarbeit / Referat |
||||
Voraussetzungen
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig; allerdings ist die Bereitschaft zur Mitarbeit im Seminar und zur selbständigen Lektüre der Texte eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Seminars. |
||||||
Gegenstand der
Veranstaltung
Selbstbewusstsein ist nicht erst seit den Systemen des „Deutschen Idealismus“ die zentrale Kategorie, vielleicht auch das bestimmende Ziel philosophischer Reflexion. Im Seminar sollen daher die bedeutendsten Selbstbewusstseinstheorien von Fichte und Hegel über Schleiermacher, Kierkegaard und Husserl bis Sartre überblicksartig behandelt werden, wobei im wesentlichen die u.g. Textsammlung zugrunde gelegt werden soll. Im Mittelpunkt der Diskussion steht dabei die Frage, was das Wesen dieser verschiedenen Theorien des Selbstbewusstseins ausmacht, die von den auch historisch weit voneinander entfernten Autoren auf so unterschiedliche Weise zum zentralen Bestandteil ihres philosophischen Nachdenkens gemacht werden. Dahinter steht natürlich immer die Frage nach der Ggenwartsbezogenheit dieser Theorien, d.h. die Frage, welcher Aufschluss aus diesen Entwürfe über die Situation des Subjekts in der Moderne und die Antinomien des Selbstbewusstseins in der modernen Kultur zu gewinnen ist. Schließlich sollte der historische Überblick aus heutiger Sicht deutlich machen, worin die Verdienste, aber auch die Grenzen „idealistischer“ Selbstbewusstseinstheorien zu sehen sind. |
||||||
Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen
Gemeinsame Diskussion der Texte nach vorheriger häuslicher Lektüre. |
||||||
Didaktische
Vorgehensweise
Die Texte sollen nach Möglichkeit durch Referate vermittelt werden. |
||||||
Literatur
Als Reader soll folgende (zur Anschaffung empfohlene) Textsammlung zugrunde gelegt werden: Selbstbewusstseinstheorien von Fichte bis Sartre. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Manfred Frank (2. Aufl.), Frankfurt a. M. (stw 964, 34 DM) Eine sehr detaillierte Einführung gibt das Nachwort v. M. Frank. |
||||||