HS

Titel der Veranstaltung

Argumentationsanalyse: aktuelle Kontroversen in der Medizinethik

Leitung

Andreas Cesana

Josef Rauscher

Ort

Bibliothek des Studium generale (SB II, 05-427)

Beginn

28. Oktober

Wochentag

   Montag

Zeit

    11‑13

Teilprüfung

         ‑‑‑

Gewichtung

 

Leistungsnachweis

Schriftliche Arbeit und Kurzreferat

Voraussetzungen

Abgeschlossenes Grundstudium      Vertrautheit mit medizinethischen Debatten

Voranmeldung bei den Dozenten empfohlen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Gegenstand der Veranstaltung

Argumentieren heißt: mit rationalen Mitteln überzeugen. Darin unterscheidet sich das Argumentieren vom bloßen Behaupten, Informieren, Befehlen oder Predigen. Streitfragen müssten in einer offenen und aufgeklärten Gesellschaft mit rationalen Mitteln entschieden werden; dies verlangt zum einen Kompetenz im Umgang mit Argumenten, zum anderen Einsicht, wie heute öffentliche Debatten tatsächlich geführt werden. Die aktuellen Kontroversen in der Medizinethik stellen wegen ihrer Verschränkung mit philosophisch-ethischen, politischen, weltanschaulichen und religiösen Voraussetzungen ein besonders lohnendes Untersuchungsfeld dar.

Die Veranstaltung möchte elementare Kenntnisse der Argumentationsanalyse vermitteln und an ausgewählten Beispielen sowohl die Möglichkeiten wie auch die Grenzen des rationalen Argumentierens in ethischen Fragen aufzeigen.

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Analyse von Beiträgen zu den medizinethischen Debatten. Die Beiträge sind auf ihre argumentative Substanz und Struktur hin zu überprüfen.

Exemplarisch sollen die Debatten über die Präimplatationsdiagnostik sowie über die Sterbehilfe analysiert werden.

Das Seminar schließt sich thematisch an die "Mainzer Universitätsgespräche" des Studium generale unter dem Titel "Medizin – im Widerspruch mit Ethik und Recht?" an.

Didaktische Vorgehensweise

Gemeinsame Erarbeitung eines Argumentariums unter Beizug von Kurzreferaten

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Konsultieren Sie bitte: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften

http://www.drze.de/themen/blickpunkt/pgd   bzw. /sterbehilfe

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Verfolgen Sie die Debatten zu den genannten Problemfeldern in den verschiedenen Medien.