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HS |
Titel der
Veranstaltung
Dialog zwischen den Religionen am Beispiel der Religionsgespräche des
Mittelalters |
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Leitung
Prof. Dr. M. Dreyer |
Ort
P 109a |
Beginn
30.10.2002 |
Wochentag
Mi |
Zeit
16.15-17.45 |
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teilprüfung
möglich |
Gewichtung
Gleichermaßen inhaltliche wie methodische Ausrichtung |
Leistungsnachweis
Thesenpapier / Stundenprotokoll und Hausarbeit |
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Voraussetzungen
Lateinkenntnisse |
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Gegenstand der
Veranstaltung
Das
Aufeinandertreffen verschiedener Religionen und ihrer universellen
(Heils-)Ansprüche gehört nicht zu den spezifischen Erfahrungen des 20. und
21. Jahrhunderts, sondern hat eine lange Tradition, die im Mittelalter
bereits einen ersten Höhepunkt erreicht. In einer Reihe von Schriften, zum
Teil als fiktive Religionsgespräche angelegt, haben Denker, wie Rupert von
Deutz, Alanus ab Insulis, Petrus Abaelardus, Thomas von Aquin, Raimundus
Lullus und Nicolaus Cusanus, sich mit den wechselseitigen Ansprüchen von
Islam, Judentum und Christentum auseinandergesetzt. |
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Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen; Didaktische Vorgehensweise
Das Seminar will
anhand einer Interpretation
ausgewählter Textbeispiele Fragen wie diese klären: Welches sind die
Gründe, die zur Auseinandersetzung mit dem Fremden und damit zur Vermittlung der eigenen Ansprüche führen? Welche
Bedeutung kommt in der Auseinandersetzung der Rationalität zu? Welche Strategien
werden entwickelt, um die Widersprüche zwischen eigener und fremder Welt- und
Daseinsdeutung aufzulösen? |
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Artikel/Literatur
zur Einführung
Lit.: W. Bunte, Religionsgespräche zwischen Christen und Juden in den Niederlanden (1100-1500), Frankfurt 1990; A. Euler, Unitas et Pax. Religionsvergleich bei Raimundus Lullus und Nikolaus von Kues, Würzburg 1990; B. Lewis / F. Niewöhner (Hg.), Religionsgespräche im Mittelalter (Wolfenbütteler Mittelalter-Studien 4), Wiesbaden 1992. |
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Gewünschte
Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
Lektüre der angegebenen Literatur. |
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