Gegenstand der
Veranstaltung
Häufig trifft man auf zwei
Vorurteile. Das eine besteht darin, daß der
Sportler zwar hervorragend zu rennen, springen oder werfen vermag,
aber - vorsichtig formuliert - nicht kritisch denken kann. Das andere besteht
darin, daß der Philosoph zwar in geistigen Höhen schwebt (vielleicht sogar
entschwebt), ansonsten aber nicht gefahrlos geradeaus zu laufen in der Lage
ist. Beide Vorurteile gilt es zu entlarven und in einer vorbehaltlosen Weise
den Versuch zu unternehmen, kritisch Sportphilosophie zu betreiben, bei der Grundprobleme
des Sportes (wie z.B. das des Leibs und des Umgangs mit ihm) aufgespürt und
hinterfragt werden.
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