PS

Titel der Veranstaltung

Der Einzelne und die Gemeinschaft- Feuerbach, Kiekegaard und Buber

Leitung

Frieder Schwitzgebel

Ort

P 103

Beginn

30.10.02

Wochentag

Mittwoch

Zeit

17.30-19.00

Teilprüfung

nicht möglich

Gewichtung

vorwiegend inhaltlich

Leistungsnachweis

Referat oder Hausarbeit

Voraussetzungen

keine

Gegenstand der Veranstaltung

„Das Du-Sagen des Ich steht im Ursprung alles einzelnen Menschwerdens.“ M. Buber sieht sein dialogisches Denken in geistiger Nähe und Verwandschaft zu philosophischen Zeitgenossen wie Franz Rosenzweig, Ferdinand Ebner und Hermann Cohen. Er versteht sein philosophisches Anliegen aber auch in einer historischen Linie, auf die er sich explizit bezieht. In dieser Linie sind es vor allem Ludwig Feuerbach und Sören Kierkegaard, die Buber als die spannungsreichen Pole seiner eigenen Entwicklung angibt.

In diesem Proseminar soll das dialogische Prinzip Bubers als eine Synthese des „Verhältnis des Eizelnen zu Gott“, wie es Kierkegaard denkt, und der konstitutiven Bedeutung des „Du-Bewußtseins für das Weltbewußtsein“, wie sie Feuerbach formuliert, nachgezeichnet wer-den. Weiterhin soll Beachtung finden, inwieweit diese Synthese auch schon bei Cohen vollzogen wurde.

 

Inhaltliches/Methodisches/Didaktisches Vorgehen

Nach einer Einleitung in das Denken Bubers anhand ausgewählter Texte aus Das dialogische Prinzip (s.u.) sollen die Positionen Feuerbachs und Kierkegaards durch Referate und gemeinsame Textlektüre erschlossen und auf Buber bezogen werden. Den Abschluss soll eine vergleichende Lektüre zwischen Cohen und Buber bilden. Die betreffenden Texte werden als Kopiervorlage zur Verfügung gestellt.

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Martin Buber:   Das dialogische Prinzip, Gerlingen: Schneider 1997.
Darin v.a. Ich und Du, Die Frage an den Einzelnen und
Nachwort: ZurGeschichte des dialogischen Prinzips

 

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Lektüre des o.g. Aufsatzes ZurGeschichte des dialogischen Prinzips von Martin Buber.