HAUPT-
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Titel der
Veranstaltung
Prinzip Ready Made Marcel Duchamp und die konzeptuelle Kunst |
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Leitung
Prof. Dr. Jörg Zimmermann |
Ort
Raum 142 (FB 24, Seminar-raum 1) |
Beginn
04.11.2002 |
Wochentag
Montag |
Zeit
16-18 Uhr |
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Leistungsnachweis
Referat mit schriftlicher Ausarbeitung
oder Hausarbeit |
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Gegenstand der
Veranstaltung
„Aufgrund
meines engen Kontaktes zu Künstlern und Schachspielern bin ich zu der persönlichen
Überzeugung gelangt, daß zwar nicht alle Künstler Schachspieler, aber alle
Schachspieler Künstler sind.“ Seit Marcel Duchamp ein auf einen Sockel
gestelltes umgedrehtes Urinoir als „Brunnen“ ausstellte und mit „R. Mutt
1917“ signierte, beschäftigt sich die Kunsttheorie mit dem Problem der
völligen Entgrenzung des Kunstbegriffs: Die eigentliche Geste des Künstlers
besteht nun vor allem in der „Auswahl“ dessen, was Gegenstand ästhetischer
Erfahrung sein soll, wobei auch die eigene Existenz als „Kunststoff“
einbezogen werden kann. Eine Vielzahl von Positionen bis zur Konzept- und
Kontextkunst stehen unter dem Eindruck Duchamps. Das
Seminar soll sich ebenso mit solchen Positionen beschäftigen wie mit
einzelnen Stadien des Duchampschen Reflexions- und Arbeitsprozesses. Als
verwandtes Gebiet wird außerdem das „Ready Made“ in der Musik am Beispiel von
John Cage einbezogen. |
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Literatur zur
Einführung
Rotzler,
Willy: Objektkunst. Von Duchamp bis zur Gegenwart, Köln 1975 Paz,
Octavio: Nackte Erscheinung. Das Werk von Marcel Duchamp, Frankfurt/M. 1987 Mink,
Janis: Marcel Duchamp. 1887-1968. Kunst als Gegenkunst, Köln 1994 Mann,
Heinz Herbert: Marcel Duchamp 1917, München 1999 |
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