HS

Titel der Veranstaltung

Der Existentialismus – ein Humanismus!? Ein Vergleich Sartres und Heideggers in ihren Humanismuspositonen

Leitung

Prof. Dr. Gerlach

Ort

P 12

Beginn

29. 10. 2003

Wochentag

Mittwoch

Zeit

10:00 – 11:30

Teilprüfung

nicht möglich

Gewichtung

inhaltl. Textarbeit

Leistungsnachweis

Seminarreferat, Hausarbeit

Voraussetzungen

abgeschlossenes Grundstudium; aktive Seminarmitarbeit; Bereitschaft, Seminarreferate zu übernehmen.

Gegenstand der Veranstaltung

Im Seminar sollen die teilweise recht konträren Positionen zweier Hauptrepräsentanten des existentiell fundierten Denkens hinsichtlich ihres Menschenbildes und ihres Humanitätsverständnisses anhand ihrer Grundsatzarbeiten (Sartre: Der Existentialismus – ein Humanismus; Heidegger: Brief über den Humanismus) behandelt werden. Ausgehend von der konkreten zeitgeschichtlichen Situation und den philosophischen Quellen, von denen diese Denker beeinflußt wurden, stehen im Mittelpunkt der Diskussion im Seminar:

-         der Mensch zwischen Geworfenheit und Entwurf

-         Essentialität oder Existentialität im philosophischen Menschenbild

-         Freiheit und Verantwortung

-         Humanismus oder Antihumanismus: eine existentielle Alternative?

-         der Mensch und das Sein

-         Technik und Seinsvergessenheit

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Zu Beginn der Seminarsitzung werden Seminarreferate vorgetragen, die mit den ausgewählten Texten die Basis der Seminardiskussion bilden. Inhaltlich geht es um den Vergleich verschiedener Menschenbildkonzeptionen in den Krisensituationen der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Didaktische Vorgehensweise

Das Seminar ist textkritisch und –vergleichend angelegt.

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Als Pflichtliteratur gilt: M. Heidegger “Brief über den Humanismus“, in: M. Heidegger “Wegmarken“ / J. P. Sartre “Der Existentialismus ist ein Humanismus“.

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Erste Versuche eines Einlesens in die beiden Texte.