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Titel der Veranstaltung
Einführung in die Theorie der Referenz: Von Eigennamen,
definiten Kennzeichnungen und indexikalischen Ausdrücken
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Leitung
Dr. Verena Gottschling |
Ort
P 201 |
Beginn
30.10.2003 |
Wochentag
Donnerstag |
Zeit
16.00-17.30 Uhr |
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Teilprüfung
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Gewichtung
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Leistungsnachweis
Referat und schriftliche Ausarbeitung |
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Voraussetzungen
Die Bereitschaft, kontinuierlich die (z.T. englischen) Primärtexte sorgfältig zu lesen. Grundkenntnisse in formaler Logik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) sind hilfreich, nicht aber Voraussetzung |
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Gegenstand der Veranstaltung
Dieser Kurs ist ein Einführung in die wichtigsten Aspekte und Theorien der Sprachphilo-sophie des 20. Jahrhunderts. Es sollen die wichtigsten Texte der älteren und neueren sprach-analytischen Tradition zu diesem Themenbereich gelesen werden und die darin enthaltenen Thesen, Analysen und Argumente rekonstruiert werden. Die Teilnahme an dem Seminar sollte es ermöglichen, sich das Grundwissen zum Themenbereich Bedeutungs- und Re-ferenztheorien als einem zentralen Gebiet der Sprachphilosophie anzueignen, das auch grundlegend für die Erkenntnistheorie, die Ontologie und die philosophische Anthropologie ist. Das Seminar befaßt sich mit den (kontextunabhängigen) singulären bezeichnenden Ausdrücken unserer Sprache, Eigennamen wie "London" und definiten Kennzeichnungen wie "die König von Frankreich", sowie (kontextabhängigen) indexikalischen Ausdrücken wie „ich“ Wir werden uns mit Freges Unterscheidung in Sinn und Bedeutung, Russells Theorie definiter Kennzeichnungen, deskriptiven und kausalen Theorie der Referenz, dem Verifikationismus und anderen wichtigen Grundlagen der Referenz- und Bedeutungstheorie beschäftigen. Unter den behandelten Autoren sind G. Frege, B. Russell, K. Donellan, P. Strawson, A. J. Ayer, W. V. O. Quine, D. Davidson, S. Kripke, J. L. Austin, and H. P. Grice. Schwerpunkte:1) Freges
Unterscheidung in Sinn und Bedeutung, 2) Russells klassische Analyse von
Kennzeichnungen, 3) Strawsons Kritik an Russell, 4) Donnellan und attributiver
vs. referentieller Gebrauch von Kennzeichnungen, 5) Kripkes Unterscheidung
von starren und nicht-starren Designatoren und seine Argumente gegen die
sogenannte Frege/Russell-Theorie der Eigennamen, 6) Die kausale Theorie der
Referenz (Kripke/Putnam) |
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Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen
Gründlicher Lektürekurs mit kritischer Diskussion von Einzeltexten. |
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Didaktische
Vorgehensweise
Lektürekurs / Referateseminar. |
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Artikel/Literatur
zur Einführung
Ludlow, P. (ed.) (1997), Readings in the Philosophy of Language,
MIT Press. Lycan, W. (2000), Philosophy of Language: A Contemporary
Introduction, Routledge. Martinich, A. P. (ed.) (2001), The Philosophy of Language, 4th
edition, Oxford University Press. Runggaldier, E. (1990),
Analytische Sprachphilosophie, Verlag Kohlhammer, Stuttgart - Berlin – Köln. Wolf, U. (Hg.) (1993), Eigennamen. Dokumentation einer Kontroverse, Frankfurt a. Main: Suhrkamp. |
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Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
Wolf, U. (Hg.) (1993),
Einleitung zu: Eigennamen. Dokumentation einer Kontroverse, Frankfurt a.
Main: Suhrkamp., S. 9-41 |
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