|
PS |
Titel der Veranstaltung Verständnis haben und Verstehen, Mißverstehen und Nichtverstehen. Zur Einführung in die Hermeneutik als Kunst wissenschaftlicher Interpretation |
|||||
|
Leitung F.Neubauer |
Ort P 15 |
Beginn 27.10.03 |
Wochentag Mo |
Zeit |
||
|
Teilprüfung nein |
Gewichtung Inhaltlicher Schwerpunkt |
Leistungsnachweis Referat oder Hausarbeit |
||||
|
Voraussetzungen Keine (außer Interesse am Thema) - daher auch Veranstaltung des Studium generale |
||||||
|
Gegenstand der Veranstaltung Verständnis zu haben und zu wecken erscheint in einer offenen, mit immer mehr unterschiedlichen Standpunkten konfrontierten Gesellschaft als unabweisbare Forderung an alle. Verständnis zu haben ist nicht gleichbedeutend mit Verstehen, setzt dieses zumal für wissenschaftliches Arbeiten unabdingbare Vermögen aber doch voraus. Dies läßt sich erkennen, wenn wir in bestimmten Fällen etwas gar nicht verstehen, nicht verstehen wollen oder auch nicht einmal verstehen können. Deshalb gilt es allen Elementen des Verstehens, des Verstehenkönnens, zugleich aber den Gründen des Mißverstehens nachzugehen. Dazu zählen die Weise der Kommunikation selbst, zuvörderst die Sprache, in der das zum Ausdruck kommt, was über einen zu verstehenden Sachverhalt ausgesagt wird, die Beweggründe des zu Verstehenden, die seinem Handeln und Reden zugrunde liegen, sowie die die Form seiner Äußerung bestimmende Absicht, schließlich auch der auf den Kommunikationspartner bewirkte Eindruck, der diesen in bestimmter Weise beeinflußt. |
||||||
|
Inhaltliches/Methodisches Vorgehen Diese Zusammenhänge zu klären dienen klassische und moderne Texte. |
||||||
|
Didaktische Vorgehensweise Ein zu einem bestimmten Thema anhand eines Textes vorzutragendes Kurzreferat soll einer Erörterung unter den Seminarteilnehmern voraus-gehen. |
||||||
|
Artikel/Literatur zur Einführung Als mögliche Hinführung kann die Lektüre von Otto Friedrich Bollnow: Studien zur Hermeneutik. Bd.I. Zur Philosophie der Geisteswissenschaften. Freiburg-München 1982 empfohlen werden. |
||||||
|
Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmer/-innen Keine |
||||||