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Titel der
Veranstaltung
Medienphilosophie und ästhetische Theorien |
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Leitung
Josef Rauscher |
Ort
P 13 |
Beginn
28.10.03 |
Wochentag
Di |
Zeit
16.30-18 |
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Gegenstand der
Veranstaltung
Die Vorlesung widmet sich in einem ersten Teil der Frage nach dem originären Gegenstand von Medienphilosophie und einer Klärung der begrifflichen Grundlagen. Auf der Basis der dabei herausgearbeiteten Trennung von Philosophie der Medien und Reflexion der Medialität wird dann die Frage nach der medialen Grundopposition von Bild und Logos (Sprache) mit Platons Frage nach der Kunst verknüpft. Dies leitet über zu der genaueren Bestimmung des medialen Charakters von Kunst und einer Betrachtung der Problematik einer systematischen Ausdifferenzierung der Künste. Nach einem exemplarischen Blick auf die Bildmedien Fotografie und Film soll der Schlußakzent und die Rückkehr zum Grundproblem der Medialität von Kunst und Ratio mit einer Würdigung der Ästhetischen Theorie des Filmverächters Adorno geleistet werden. |
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Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen
ohne Vorkenntnisse mit Grundkenntnissen in Philosophie im Grundstudium mit Vorkenntnissen bez. der Thematik im Hauptstudium mit fundierten Vorkenntnissen
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Artikel/Literatur
zur Einführung
Der Band Medienphilosophie. Beiträge zur Klärung eines Begriffs. Hg. von St. Münker, A.Roesler, M. Sandbothe. Frankfurt a.M., 2003 bietet ein buntes Kaleidoskop. Für eine Schärfung des Problembewußtseins für Medienphilosophie jenseits des Anfängerniveaus, empfehle ich meinen Aufsatz "Medienphilosophie - eine neue Grundlagenwissenschaft?" (s. www.josef-rauscher.de). Zur Gesamtthematik der Vorlesung, insbesondere im Blick auf die Wendung zur Kunst, kann ich hier keine Einzelliteratur anführen. |
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Gewünschte
Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
Das X. Buch von Platons Politeia zu lesen, wäre - auch für diese Vorlesung - ein Gewinn. |
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