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Titel der Veranstaltung

Philosophisches Denken vom Hellenismus bis zur Spätantike

Leitung

Prof. Dr. K.- D. Eichler

Ort

P 3

Beginn

25.10.04

Wochentag

Montag

Zeit

16:15-17:45

Gegenstand der Veranstaltung

Im Hellenismus entstehen die wirkungsträchtigen philosophischen Schulen des Stoizismus, des Epikureismus und des Skeptizismus. Allen gemeinsam ist offensichtlich die Setzung des Primats der Ethik und die damit verbundene Aufforderung, dass die theoretische Beschäftigung der Philosophen von den Zielen eines gelingenden (glückseligen) Lebens im Diesseits auszugehen habe. So verspricht Epikur den Befolgern seiner Anweisungen Freiheit von den Quellen der Beunruhigung, ein Leben wie „ein Gott auf Erden“; die Stoiker beweisen die Identität von Tugend und glücklichen Leben, die denjenigen in Aussicht steht, die in Übereinstimmung mit sich und der Natur leben und die Skeptiker definieren Philosophie als eine Kunst, durch Zurückhaltung im Urteil zur Seelenruhe zu gelangen.

In der Vorlesung sollen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der philosophischen Konzeptionen des Hellenismus im Mittelpunkt stehen.

 

Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen

 

               ohne Vorkenntnisse                                mit Grundkenntnissen in Philosophie

     im Grundstudium                                    mit Vorkenntnissen bez. der Thematik

     im Hauptstudium                                    mit fundierten Vorkenntnissen

                                                                 

 

Artikel/Literatur zur Einführung

M. Hossenfelder (Hg.): Antike Glückslehren. Quellen in deutscher Übersetzung, Stuttgart 1996; Sextus Empiricus: Grundriss der pyrrhonischen Skepsis, Frankfurt 1968

 

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

keine