Gegenstand der
Veranstaltung
Im Hellenismus entstehen die
wirkungsträchtigen philosophischen Schulen des Stoizismus, des Epikureismus
und des Skeptizismus. Allen gemeinsam ist offensichtlich die Setzung des
Primats der Ethik und die damit verbundene Aufforderung, dass die
theoretische Beschäftigung der Philosophen von den Zielen eines gelingenden
(glückseligen) Lebens im Diesseits auszugehen habe. So verspricht Epikur den
Befolgern seiner Anweisungen Freiheit von den Quellen der Beunruhigung, ein
Leben wie „ein Gott auf Erden“; die Stoiker beweisen die Identität von Tugend
und glücklichen Leben, die denjenigen in Aussicht steht, die in
Übereinstimmung mit sich und der Natur leben und die Skeptiker definieren
Philosophie als eine Kunst, durch Zurückhaltung im Urteil zur Seelenruhe zu
gelangen.
In der Vorlesung sollen die
Unterschiede und Gemeinsamkeiten der philosophischen Konzeptionen des Hellenismus
im Mittelpunkt stehen.
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