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KO |
Titel der Veranstaltung
Texte zur arabischen Philosophie des Mittelalters
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Leitung
Matthias Koßler |
Ort
P 201 |
Beginn
4.11.2004 |
Wochentag
Do |
Zeit
16.15-17.45 |
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Teilprüfung
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Gewichtung
ausgewogen |
Leistungsnachweis
Hausarbeit |
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Voraussetzungen
Da die Texte zum Teil nur in lateinischen, englischen oder französischen Übersetzungen vorliegen, sind Kenntnisse in diesen Sprachen von Vorteil. Es ist allerdings auch möglich, die Auswahl nach den Sprachkenntnissen der Teilnehmer zu begrenzen. |
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Gegenstand der
Veranstaltung
Die arabische Philosophie des Mittelalters, die um 1200 plötzlich abbrach, ist von außerordentlicher Bedeutung nicht nur für die abendländische Philosophie im Hoch- und Spätmittelalter, sondern auch für die Entwicklung der Wissenschaften überhaupt. Die arabischen Philosophen von Al-Kindi (gest. ca. 870) bis Ibn Ruschd (Averroës, gest. 1198) übermittelten die griechische Bildung der Antike an das christliche Mittelalter. Dabei entwickelten sie das Übernommene v.a. auf den Gebieten der Naturwissenschaft, Mathematik und Astronomie, aber auch in der Philosophie eigenständig weiter. Nach der Reconquista wurde dieses Wissen vom christlichen Abendland begierig aufgegriffen. Dabei wurde z.B. die „Metaphysik“ des Ibn Sina (Avicenna) bis zur Übersetzung der Metaphysik des Aristoteles im 12. Jh. als das aristotelische Hauptwerk angesehen. Das Kolloquium soll anhand ausgewählter Textabschnitte einen ersten Einblick in das Denken der Hauptvertreter vornehmlich auf den Gebieten der Metaphysik und Erkenntnislehre vermitteln, wobei der Blick einerseits auf die Quellen bei Aristoteles und im Neuplatonismus, andererseits auf die Folgen im Hochmittelalter schweifen kann. |
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Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen
Nach Möglichkeit sollen Abschnitte der bekanntesten Vertreter Al-Kindi, Al-Farabi, der Lauteren Brüder (Kitab Ihwan as Safa), Ibn Sina, Al-Ghazzali, Ibn Tufayl und Ibn Ruschd gemeinsam gelesen und besprochen werden. Wegen seiner großen Bedeutung für die christliche Philosophie des Mittelalters könnte auch als Vertreter der jüdisch-arabischen Richtung Ibn Gabirol (Avicebron) hinzugezogen werden. |
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Artikel/Literatur
zur Einführung
Ilona Opelt: Griechische Philosophie bei den Arabern. München 1970 |
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