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Titel der Veranstaltung

Ethikkonzeptionen zwischen Platon und Postmoderne

Leitung

Josef Rauscher

Ort

P 13

Beginn

26.10.

Wochentag

Di

Zeit

16.15 - 17.45

Gegenstand der Veranstaltung

 

Die Vorlesung bemüht sich in erster Linie darum, eine Übersicht über einige Grundformen ethischer Theorien zu vermitteln, wobei Ethik verstanden wird als philosophische Reflexion der Moral.

Dabei tritt an den verschiedenen Ansätzen die Aufgabe der Ethik: die „allgemeinen Umrisse einer normativen Theorie zu entwerfen“ (Frankena), in unterschiedlicher Weise vor Augen. Die kritische Würdigung der einzelnen Perspektiven soll dabei weitergeführt werden zur inhaltlichen Reflexion auf die Möglichkeit und Grenzen einer Begründung moralischen Handelns.

Die Vorlesung will nicht einfach eine auf exemplarische Theorien reduzierte Übersicht offerieren, doch steht die Kontrastierung von Positionen, die im Spannungsgefüge zwischen Platon und der weitgehend antiplatonisch orientierten Postmoderne unterschiedliche Oppositionen artikulieren, im Vordergrund.

Die Veranstaltung ist geeignet für Hörerinnen

 

               ohne Vorkenntnisse                                mit Grundkenntnissen in Philosophie

     im Grundstudium                                    mit Vorkenntnissen bez. der Thematik

     im Hauptstudium                                    mit fundierten Vorkenntnissen

                                                                 

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Ich nenne aus der endlosen Literatur drei Orientierungswerke, die ich für hilfreich halte: William K. Frankena (dt.72) Analytische Ethik. München: dtv (zuletzt 1994)für die Erarbeitung einer systematischen Grunddifferenz; Otfried Höffe (Hg) (62002) Lexikon der Ethik und Annemarie Pieper (291) Einführung in die Ethik. Tübingen (UTB 1637).

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Lesen Sie Platons Kriton oder Gorgias oder Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten