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PS |
Titel der
Veranstaltung
Philosophen des Mittelalters und der
Neuzeit zur Ökonomie |
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Leitung
M. Vollet/ F. Schwitzgebel |
Ort
P 106 |
Beginn
28.10.2004 |
Wochentag
Do. |
Zeit
16:15 - 17:45 |
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Teilprüfung
Möglich |
Gewichtung
Gleichermaßen historisch und systematisch |
Leistungsnachweis
Hausarbeit (bzw. Referatausarbeitung) oder mündl. Prüfung |
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Voraussetzungen
Bereitschaft zur Mitarbeit |
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Gegenstand der
Veranstaltung
Wirtschafts-„philosophie“ und insbesondere Wirtschaftsethik gelten gemeinhin als junge und unbehauste Teile wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem menschlichen Handeln. Sie haben jedoch tatsächlich eine lange Geschichte. Dem neuzeitlichen Zusammenhang von Philosophie und Ökonomie geht dieses Seminar nach. Das Seminar will anhand ausgewählter Texte die Frage nach dem Wesen und den Bedingungen wirtschaftlichen Handelns zu beantworten suchen und moderne Entwicklungslinien aufzeigen. Dadurch soll auch das Bewußtsein für den Umgang mit Themen aktueller wirtschaftsethischer Diskussionen geschärft werden. |
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Inhaltliches/Methodisches
Vorgehen
Zunächst soll mit Thomas von Aquin eine Hauptfigur mittelalterlicher Philosophie behandelt werden. Neben Bodin, den französischen Physiokraten, Rousseau, den frz. Aufklärern, Hobbes, Locke, Hume soll dann vor allem Adam Smith als eine Hauptquelle des gegenwärtig herrschenden Wirtschaftssystems behandelt werden. Auf der Basis der gemeinsamen Lektüre von ausgewählten Kapiteln der beiden Hauptwerke von Adam Smith, 'Wealth of Nations' und 'Theory of Moral Sentiments' sollen die Grundzüge der ökonomischen und politischen Theorie erarbeitet und im breiteren Kontext der genannten Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien verortet werden. Unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen Programms Smith’ – nämlich eine philosophische Universallehre zu schaffen – sollen die im engeren Sinn ökonomischen Theorien auf ihre moralphilosophischen und anthropologischen Grundlagen und Begründungen hin untersucht werden. |
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Artikel/Literatur
zur Einführung
& W. Kerber: Artikel „Wirtschaftsethik“ in: Staatslexikon Bd. 5, 1995, Freiburg/Br. (Herder), Sp. 1038-1042 (Lit.); J. Starbatty (Hg): Klassiker des ökonomischen Denkens. I. Von Platon bis Mill. München (Beck) 1989; A.F. Utz: Sozialethik. Bonn (Scientia Humana) 1994. Hartmut Kreikebaum: Grundlagen der Unternehmensethik. Stuttgart (Schäffer-Poeschel), UTB 1996. Helen Winter und Thomas Rommel (Hgg.): Adam Smith für Anfänger. Der Wohlstand der Nationen. Eine Lese-Einführung. München (dtv). |
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Gewünschte
Vorbereitungen der Teilnehmerinnen
Lektüre der angegebenen Literatur. Eine Kopiervorlage mit weiteren Texten wird bereitgestellt. |
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