PS

Titel der Veranstaltung

Kognition des Willens und die kausale Relevanz des Mentalen

Leitung

Dr. Bettina Walde

Ort

P 201

Beginn

27.10.2004

Wochentag

Mittwoch

Zeit

16.15 – 17.45

Teilprüfung

Ja

Gewichtung

 

Leistungsnachweis

Referat und Hausarbeit

Voraussetzungen

keine

Gegenstand der Veranstaltung

 

In den letzten Jahren sind philosophische Konzepte der Willens und des Mentalen immer wieder von empirischer Seite in Frage gestellt worden. So werden einerseits empirische Untersuchungen angeführt, um für die These zu argumentieren, menschliches Entscheiden und Handeln werde unbewusst gesteuert, andererseits wird ausgehend von einem deterministischen Weltbild argumentiert, dass bewusste, mentale Zustände keinerlei kausale Relevanz im starken Sinne hätten, sie wären nur Faktoren innerhalb komplexer deterministischer Zusammenhänge. Insgesamt wird auf diese Weise ein epiphänomenalistisches Bild des Geistes gezeichnet, wonach der Geist keinerlei kausalen Einfluss auf die physikalische Welt hat.

In diesem Seminar soll es zunächst darum gehen, solche Argumentationsgänge näher kennen zu lernen. Im Anschluss daran stehen alternative Möglichkeiten im Mittelpunkt, den Zusammenhang zwischen Geist (hier dem Willen) und physikalischer Welt zu konzipieren. Sie erlauben es, an der kausalen Relevanz des Geistes fest zu halten.  

 

 

Inhaltliches/Methodisches Vorgehen

Referate und Diskussion

 

Didaktische Vorgehensweise

Referate und Diskussion

 

Artikel/Literatur zur Einführung

Beckermann, A. Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin/New York: Walter de Gruyter 1999. Zweite überarbeitete Auflage 2001.

Gewünschte Vorbereitungen der Teilnehmerinnen

Lektüre der jeweils im Seminarplan angegebenen Textabschnitte und Artikel.

Die Texte stehen zu Beginn der Vorlesungszeit in einem Ordner in der Bibliothek als Kopiervorlage bereit.